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  • Hier findet ihr (demnächst) eine Wissensdatenbank (Knowledge Base) zu verschiedenen administrativen Themen - zur Zeit in Planung und im Aufbau.

  • Knowledge Base


    Alex
    Unter Plesk kann man komfortabel und einfach Let's Encrypt-Zertifikate erstellen und setzen lassen.
    Hierbei kann es aber auch zu Fehlern kommen.
    Ein Beispiel hierfür ist der Fehler:
    Code Fehler: Could not issue a Let's Encrypt SSL/TLS certificate for <Domainname>. Details Install certificate failure: Unable to set certificate name Hier fragt ihr ab, ob für die Domain fälschlicher Weise schon ein Zertifikat gesetzt wurde.
    Der Command lautet:
    plesk db "select id, name from certificates where name = 'Lets Encrypt domainname.de'"
    Ihr solltet eine Rückmeldung bekommen, die wie folgt aussieht:
    Code +----+-------------------------------+ | id | name | +----+-------------------------------+ | 13 | Lets Encrypt domainname.de | +----+-------------------------------+ Löscht nun die alten Zertifikate mit den Commands:
    plesk db "delete r.* from Repository r inner join certificates c on (r.component_id = c.id) where c.name = 'Lets Encrypt domainname.de'"
     
    plesk db "delete from certificates where name = 'Lets Encrypt domainname.de'"
     
     
    Nun könnt ihr im Controlpanel erneut ein Zertifikat anfordern - nun sollte dies fehlerfrei funktionieren.

    Alex
    Die meisten Webseiten nutzen heut zu Tage https://

    RoundCube ist ein recht verbreitetes Webmail-Interface, welches auch unter Plesk zur Auswahl steht.

    Leider ist in machen Installationen http:// vordefiniert - auch wenn zb. unter Plesk ein Zertifikat für Webmail mit eingerichtet wird. Manu kann zwar manuell https:// aufrufen, aber wer tippt schon jedes Mal dediziert https:// mit in den Brwoser?

    Das lässt sich jedoch recht einfach lösen. Öffnet die Datei defaults.inc.php im config-Ordner eures RoundCubes.

    Bei Plesk-Usern liegt diese unter folgendem Pfad: /usr/share/psa-roundcube/config/defaults.inc.php

    Sucht dort die Option force_https und setzt den Wert auf true.

    Sollte diese Option nicht verfügbar sein, fügt sie einfach hinzu. Nach setzen der Variable wird RoundCube automatisch https:// nutzen.

    Alex
    Da schon öfter danach gefragt wurde, beschreibe ich euch hier, wie ich das ganze umgesetzt habe (Unter CentOS und Ubuntu, sollte jedoch auf so gut wie allen Linuxsystemen funktionieren.
    Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten, ich habe mich für den Service Manager (also systemd) zu nutzen.
    Installiert den TeamSpeak-Server (sofern noch nicht geschehen) und merkt euch den Pfad zu eurer Installation, ebenso den Systemuser, unter dem ihr den TS3-Server betreibt (nicht root!) und die entsprechende Benutzergruppe.
    Geht in das Verzeichnis /lib/systemd/system und erstellt dort eine Datei, in meinem Fall nutze ich den Editor NANO und nenne die Datei ts3server.service, der Command lautet also nano ts3server.service
    Jetzt kommt der interessante Teil, denn hier definieren wir nun den Service für den Teamspeakserver.
    Meine Datei sieht wie folgt aus:
    Code:
    Code     [Unit] Description=TeamSpeak 3 Server After=network.target   [Service] WorkingDirectory=<Pfad zu deinem TS3-Server> User=<Dein TS3-User> Group=<Deine TS3-Gruppe> Type=forking ExecStart=<Pfad zu deinem TS3-Server>/ts3server_startscript.sh start ExecStop=<Pfad zu deinem TS3-Server>/ts3server_startscript.sh stop ExecReload=<Pfad zu deinem TS3-Server>/ts3server_startscript.sh restart PIDFile=<Pfad zu deinem TS3-Server>/ts3server.pid RestartSec=15 Restart=always [Install] WantedBy=multi-user.target Alles anzeigen Ihr müsst natürlich eure Daten ergänzen, zb. WorkingDirectory=/srv/ts3/, User=ts3, Group=ts3.
    Speichert die Datei und führt einen Refresh auf den systemd durch,
    der Command lautet systemctl --system daemon-reload
    Bitte stoppt nun euren TeamSpeak-Server auf dem bisherigen Weg. Bitte seid SICHER, dass keine Teamspeakinstanz mehr läuft. (Sonst kommt es nach dem Start per systemd zu Komplikationen.)
    Startet nun den Teamspeak-Server per systemd mit dem Command:
    systemctl start ts3server
    Nun könnt ihr prüfen, ob alles klappt. nutzt den Command
    systemctl status ts3server
    Hier solltet ihr in der dritten Zeile Active: in grün sehen Active (running).
    Prüft nun, ob euer Server auch tatsächlich läuft, in dem ihr euch wie gewohnt per Client auf dem Server anmeldet oder die QueryConsole aufruft.
    Wenn alles geklappt hat, verwendet noch den Command:
    systemctl enable ts3server.service
    Dieser bewirkt, dass der Service beim Systemstart auch gestartet wird (ersetzt enable mit disable, wenn ihr den Autosatrt wieder deaktivieren wollt)
    Streng genommen könnt ihr das Ganze auch für anderen Programme nutzen – und natürlich auch für TeaSpeak.
    Erweiterte Hinweise – bitte lesen:
    Wenn ihr Teamspeak durch systemd steuern lasst, solltet ihr darauf verzichten, weiterhin das .sh-Skript von Teamspeak manuell zu nutzen. Ihr könnt mit obiger Datei alle Funktionen nutzen.
    Teamspeak-Server starten
    systemctl start ts3server
    Teamspeak-Server stoppen:
    systemctl stop ts3server
    Teamspeak-Server neu starten
    systemctl reload ts3server
    Teamspeak-Server Status prüfen
    systemctl status ts3server
    Warum das?
    Wenn ihr zb. eine Teamspeakinstanz, die über systemctl gestartet wurde manuell über das .sh-Skript stoppt, wird systemctl das als Abbruch deuten und auf Grund der Werte RestartSec=15 und Restart=always versuchen, den Server wieder neu zu starten. Wenn ihr das nicht wollt, könnt ihr die zwei Zeilen auch löschen. Dann wird systemctl aber bei einem Abbruch (auch im systemd-Betrieb) den Server nicht wieder neu starten, was eigentlich ein Vorteil von systemd-Services ist.
    Wenn ihr den Server manuell per .sh Skript startet und ihn dann zusätzlich per systemctl startet, wird dieser die manuelle Instanz nicht erkennen und abbrechen, da die Ports nicht allokiert werden können, da diese bereits durch die manuell gestarte Instanz blockiert sind. Systemd sieht das als Fehlersituation und wird alle 15 Sekunden erneut versuchen, den TS-Server neu zu starten – das verursacht unnötig Systemlast und füllt auch euer Logverzeichnis recht schnell, da diese Starts alle 15 Sekunden natürlich geloggt werden.
    Wenn ihr das Ganze rückgängig machen wollte und wieder alles komplett manuell und ohne Autostart erledigen wollt, geht wie folgt vor:
    Teamspeak-Server stoppen:
    systemctl stop ts3server
    Autostart deaktivieren:
    systemctl disable ts3server.service
    Servicedatei löschen
    rm /lib/systemd/system/ts3server.service
    systemd refreshen:
    systemctl --system daemon-reload
       INHALT MELDEN    

    Alex
    Es gibt manchmal Gründe, die Sprache für alle Anwender zu wechseln (zB. bei neu installierten Schriften oder allgemeinen Änderungen).
    Das lässt sich einfach per SQL-Query erledigen:
    Code:
    SQL
      UPDATE xf_user SET language_id = 1; Die 1 ist dabei die Nummer der Sprache. Diese findet ihr unten in der
    Adresszeile des Browser, wenn im Adminpanel die über Sprache geht, zb.
    https://www.deinedomain.de/adm…?languages/deutsch.2/edit
    Hier wäre dann obiger Query mit 2 auszuführen.
    Dieser Tipp funktioniert sowohl mit XenForo Version 1, wie auch mit XenForo Version 2.

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