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    1. AdminArena

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      Alex
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      Mein neues Login Skript nimmt allmählich Formen an. Tatsache, es ist fast schon idiotensicher. Zum Beispiel erscheint beim Login folgender Prompt auf dem Bildschirm: "Yes means No and No means Yes. Delete all files? [Y]" Ich mach' mir nämlich wirklich Sorgen über die vielen Einbrüche ins System in letzter Zeit ... 
      Dem Systemmanager macht das nichts aus - seltsamerweise. Er jammert immer nur über die hohe Zahl von computerverursachten Todesfällen auf dem Campus. Die Welt wird immer verrückter! 
      Ich blättere den Ausredenkalender um. "DOPPLER EFFEKT" Klingt so idiotisch, daß es schon wieder realistisch wird - wenn man etwas nachhilft, natürlich. 
      Das Telephon, der Fluch meines Lebens, läutet. 

      "Hallo, Kontrollraum", sage ich hilfsbereit. 
      "Ist dort die Technik?" 

      fragt er. 
      Erstaunlich, wieviel stocktaube User wir haben, und warum sie dannnoch Telefonieren, statt mir eine email zu schicken. Zum Teufel, es ödet mich schon wieder an ... 

      "Jawohl", 

      lüge ich (Nixon hätte noch von mir lernen können). 

      "Ich hab' ein Problem mit meinen Floppy Laufwerk. Es scheint manchmal nicht zu lesen." 
      "Hmm. Wie alt ist das Laufwerk?" 
      "Etwa ein Jahr ..." 
      "Und es geht manchmal nicht, aber manchmal funktioniert's. Und die Ausfälle werden immer häufiger?" 
      "JA, GENAU!" 
      "Aha, ein klarer Fall von magnetischem Dopplereffekt ..." 
      "Ich dachte, das gibt es nur mit Licht- und Schallwellen?" 

      >BULLSHIT MODE ON< 

      "Schon. Aber man hat kürzlich entdeckt, daß sich die magnetische Bindung von Partikeln auf schnell rotierenden Oberflächen ändern kann, vor allem wenn der Kopf relativ dazu feststeht und ganz leichtmagnetisiert." 
      "Ah. Oh." 
      "Also müssen Sie dringend den Kopf entmagnetisieren. Haben Sie eine Floppy-Disk-Entmagnetisier-Schleife?" 
      "Äh ... nein?" 
      "Na schön. Dann müssen wir es auf die direkte Methode probieren. Haben Sie die Orginal-Disketten Ihrer Software greifbar?" 
      "Ja." 
      "Ok. Stecken Sie sie in Ihr Laufwerk und formatieren Sie sie." 
      "WAS?!" 
      "Keine Sorge, es passiert nichts - das Laufwerk funktioniert ja nicht, ok? Was passiert, ist folgendes: die unverdorbenen magnetischen Felder auf den Orginal-Disketten überlagern die magnetischen Störungen im Schreib-Lesekopf, einfach weil diese Disketten mit einem Laufwerk geschrieben wurden, das keinen Dopplereffekt hat." 
      "Ah, verstehe." 
      "Also. Und wenn ein Schreib-Fehler gemeldet wird und das Programm fragt, ob es weitermachen soll, tippen Sie ein 'yes'. Machen Sie das mit allen Orginal-Disketten, die Sie finden können - je mehr, desto besser. Dann lassen Sie eine normale Reinigungsdiskette durchlaufen. Die entfernt dann die freien magnetischen Partikel, die noch auf dem Kopf kleben." 
      "Oh. Ok, vielen Dank." 
      "Keine Ursache - ICH MACH' NUR MEINEN JOB." 

      Ich lege auf, und sofort läutet es wieder. Es ist der Boss. 

      "Simon, könnten Sie mal in mein Büro kommen?" 

      >ALARM ROT< 
      So schnell ich kann, drücke ich den Panik-Knopf am LAN-Analyser, genauer gesagt, den 'Generiere-90%-Zufallspakete-Knopf'. 

      "Aber sicher. Soll ich gleich kommen oder ..." 

      Das andere Telephon läutet. Ich klemme es mir unters Kinn. 

      "Hallo, Computer Kontrollraum. Simon am Apparat. Wie kann ich Ihnen helfen?" 
      "DAS NETZ IST WEG. ALLE UNSERE PCs HÄNGEN!" 

      kreischt die Stimme aus dem einen Telefon ins Mikrophon des anderen. 

      "Aha", 

      sage ich ruhig und souverän. 

      "Ja, ich kann's auf unserem Monitor sehen. Schaut aus wie ein schlechtes Thinwire-Segment - warten Sie, ich versuche, es 'rauszunehmen." 

      Ich drücke den 'Beförderungsknopf' (AKA 'Stop Traffic Generation') am LAN-Analyser, und fast sofort schreit der User: 

      "Phantastisch. Es geht alles wieder. Danke." 
      "Keine Ursache. Schönen Tag auch." 

      Der Boss hat alles mitgehört. Also, schätze ich, wird der Besuch bei ihm nicht allzu schlimm ausfallen. Ich sage ihm, daß ich sofort 'runter komme, sobald ich das Netz wieder stabil habe, und lege auf. Auf dem Weg nach unten erfinde ich ein neues Blendwort - das macht das Management immer glücklich. 'Vollständige Übertragungstrennung'. Klingt viel besser, als 'Stecker-Ziehen'. Wie 'Master-Reset' besser klingt als 'Ausschalten'. 
      Ich komme in sein Büro und der Personal-Chef ist auch da. Ah-oh. 

      "Simon, hätten Sie Lust unser System-Manager zu werden?" 
      "?!!! Äh ...ich weiß nicht. Eigentlich mach' ich lieber ..." 
      "Zehn Tausender extra im Jahr, Porsche als Firmenwagen ..." 
      "Roter Carrera Cabrio?" 
      "Ok." 
      "Gebongt!" 

      ... und so endet die Story, wie sie schon früher hätte enden sollen. 

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Tag 16

Mein neues Login Skript nimmt allmählich Formen an. Tatsache, es ist fast schon idiotensicher. Zum Beispiel erscheint beim Login folgender Prompt auf dem Bildschirm: "Yes means No and No means Yes. Delete all files? [Y]" Ich mach' mir nämlich wirklich Sorgen über die vielen Einbrüche ins System in letzter Zeit ...  Dem Systemmanager macht das nichts aus - seltsamerweise. Er jammert immer nur über die hohe Zahl von computerverursachten Todesfällen auf dem Campus. Die Welt wird immer verrückter!

Alex

Alex

 

Tag 15

as Telefon klingelt, gerade als ich ich 'Top Gun' in der Maschine habe. Ich pausiere das Video und klemm' mir den Hörer unter's Kinn.  "Ich fürchte, ich habe eine schlechte Floppy Disk gekauft."  "Tatsächlich?" Bin ich jetzt bei der Stiftung Warentest, oder was?  "Naja, ich hab' da diese Disk und sie läßt sich nich' formatieren. Aber alle anderen in der Schachtel gingen. Also muß ich wohl eine schlechte erwischt haben ..."  "Darf ich fragen, warum Sie deshalb bei MIR anrufen?"  "Naj

Alex

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Tag 14

Ich komme zur Arbeit, aber ich bin nicht ausgeschlafen. Also klemme ich ein Stück Kupferschiene über die drei Phasen der Hauptversorgung und werfe den Hebel herum. Als die Hauptsicherungen herauspfeifen, wird es dunkel und endlich mal wird es still im Rechnerraum.  Es gefällt mir.  Ich schnippe den Hörer von der Gabel und schließe die Vorhänge vor dem Beobachtungsfenster. Jetzt ist es WIRKLICH dunkel hier drin. Würde mich nicht wundern, wenn jemand einen Unfall hätte ...  Ich taste mich in

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Tag 13

Es ist Monatsende. In Kürze werden diese ganzen unnötigen automatischen mailing lists das Netz überschwemmen. Ich korrigiere die Systemuhr um 7 Tage nach hinten, um mir die Performance nicht zu versauen und wechsele das neue Druckerband gegen mein Spezialband - drei Jahre alt, mit vielen hübschen Löchern. Ich grabe mich durch den Stapel snail mail, der sich angehäuft hat, und stürze mich als erstes auf das BOFH Journal "kill -9".  Ein hübscher Artikel ist dabei, wie man Windows 95 grausam lang

Alex

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Tag 12

Ich lege den Hörer auf die Gabel - das erste Mal heute nachmittag - und sofort fängt das Ding an zu rattern. ES REICHT! Um mein Mittagsschläfchen zu retten, leite ich den Anschluß auf 110 um. Das wird ihnen eine Lehre sein!  Ups, fast vergessen, den Ausredenkalender umzublättern.  "Statische Aufladung wegen Nylon-Unterwäsche"  Naaah, viel zu plausibel - obwohl, ich könnte die Unterwäsche von Fall zu Fall persönlich überprüfen ... nee, lieber nicht, weiß was dabei ans Tageslicht kommt

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Tag 11

ch soll als Experte in einer Vorlesung "Grundlagen Systemverwaltung" auftreten; so steht es in der Einladung. Also überlasse ich den Kontrollraum den bewährten Händen von Sam, dem Hausmeister, und gehe hinüber.  Die Vorlesung läuft wie am Schnürchen. Gegen Ende verkündet der Dozent, daß die Studenten "nunmehr 10 Minuten Gelegenheit haben, einem Mann der Praxis, einem richtigen Operator" Fragen zu stellen. Ich hole meinen Pad und Stift heraus und sage:  "Bevor wir anfangen, folgender Vorsc

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Tag 10

Ich sitze wie üblich an meiner Konsole. Ein Benutzer ruft an.  "Hallo, Kontrollraum. Simon am Apparat. Wie kann ich Ihnen helfen?"  sage ich.  "Ich komme nicht in meinen Account."  nuschelt es am anderen Ende.  "Wie lautet bitte Ihr Username?"  frage ich.  Er gibt mir seinen Usernamen. Ich schaue in seinen Account.  "Kein Problem, da war nur ein nicht-ausführbares login file. Ich hab's richtig gestellt. Jetzt sollten Sie ohne Probleme 'reinkommen."  "Danke.

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Tag 9

Ich sitze wie üblich an meiner Konsole. Ein Benutzer ruft an.  "Hallo, Kontrollraum. Simon am Apparat. Wie kann ich Ihnen helfen?"  sage ich.  "Ich komme nicht in meinen Account."  nuschelt es am anderen Ende.  "Wie lautet bitte Ihr Username?"  frage ich.  Er gibt mir seinen Usernamen. Ich schaue in seinen Account.  "Kein Problem, da war nur ein nicht-ausführbares login file. Ich hab's richtig gestellt. Jetzt sollten Sie ohne Probleme 'reinkommen."  "Danke.

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Tag 8

Ich finde, so ein verantwortungsvoller Posten wie meiner sollte mit einer angemessenen Mittagspause vergütet werden. Für die paar Stunden setze ich den Hausmeister auf meinen Stuhl, damit es nicht so aussieht, als wir unsere Pflichten vernachlässigen würden (sic!). Ich erkläre ihm, daß er nur darauf achten muß, daß der Hörer nicht aus Versehen auf der Gabel landet. Er ist einverstanden und ich verschwinde.  Zuerst die Bank. Ich lasse 20 Mark in Zehnpfenningstücke wechseln und frage dann nach m

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Tag 7

Es ist Freitag; also gehe ich früher zur Arbeit, sogar noch vor dem Mittagessen. Das Telefon klingelt. Sch ...  Ich blättere den Ausredenkalender um. "Sonneneruptionen" steht da. Ok, darüber muß ich erst ein bisschen recherchieren. Zwei Minuten später bin ich fit für den ersten Anruf.  "Hallo?"  sage ich.  "WO SIND SIE GEWESEN! ICH HABE SCHON DEN GANZEN VORMITTAG ANGERUFEN UND NIEMAND GEHT RAN!"  Ich hasse es, wenn sie mich schon am frühen Morgen anbrüllen. Es deprimiert mi

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Tag 6

Die dauernde Langeweile bringt mich um. Also lese ich User-Email, um die Zeit totzuschlagen. Allerdings muß ich zugeben, daß die heutige Lieferung auch nur zum Gähnen anregt. Nicht eine wirklich gute Nachricht darunter. Nicht mal versteckte Andeutungen über Fummeln im Supermarkt, wie sonst. Gar nichts. Statt dessen muß ich mir den üblichen Sch ... zu Gemüte führen:  Welcher Verwandte wann welche Art von Operation über sich ergehen lassen muß und welche es nicht überlebt haben, wie das Wetter a

Alex

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Tag 5

Es ist Donnerstag und ich bin guter Laune. Es ist Zahltag. Ich denke, ein paar Anrufe können nicht schaden. Also lege ich den Hörer zurück auf die Gabel. Es läutet.  "Seit Stunden versuche ich, Sie zu erreichen!"  schreit eine Stimme am anderen Ende.  "Nanana, STUNDEN können's gar nicht gewesen sein!"  sage ich, während ich 'Blade Runner' ins Cover zurückstecke und mir die Rückseite anschaue.  "Allenfalls 114 Minuten. Ich hatte einen langen Chat mit dem großen Boss. Vers

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Tag 4

Mein Job ist so eine Hetze, daß ich kaum dazu komme, kurz mal ins Kino zu fahren, bevor die Leute ihre Ausdrucke abholen kommen. Die Queue ist sowieso viel zu voll, als daß ich alles rechtzeitig ausgedrucken (und sortieren) könnte. Also kille ich alle die kleineren Jobs bis auf zwei und die lassen sich im Nu sortieren.  Nach dem Film (einer von diesen Endlos-Bertoluccis, wo der Held nach drei Stunden endlich in grandiosen Visionen zugrunde geht) komme ich zurück, um die Ausdrucke auszugeben. E

Alex

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Tag 3

Ich spiele gerade DOOM an der Masterconsole, als irgend so ein gedankenloser Bastard anruft. Ich hebe ab.  "Hallo?"  sage ich.  "Wer ist da?"  sagt er.  "Ich denke, ich bin's"  sage ich. Wozu habe ich den Kurs 'Erfolgreiches Verhandeln am Telefon' absolviert?  "Wer ich?"  "Wird das ein Österreicherwitz?"  sage ich, während ich mit allen verfügbaren Fingern auf den Feind ballere.  ZU SPÄT. YOU GOT KILLED. GAME OVER.  Meine Laune sinkt von minus zweihu

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Tag 2

Inzwischen ist das Backup in neuer Rekordzeit zu Ende gelaufen. 11 Minuten und 10 Sekunden. Es lebe die moderne Rechnertechnik! Schon wieder klingelt das Telefon.  "Ich brauche mehr Speicherplatz!"  sagt er.  "Warum ziehen Sie nicht in den Osten?"  "Quatsch, in meinem Account, Sie Idiot."  Idiot? Oh-oh ...  "Es tut mir so leid"  sage ich wie Mutter Beimer in der Lindenstraße  "aber ich hab' das nicht ganz mitgekriegt. Was sagten sie doch gleich?"  Ich ka

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Tag 1: Backup-Tag

Heute ist Backup-Tag. Mein Lieblingtag! Andererseits hat es natürlich gewisse Vorteile, der Operator zu sein. Ich linke das tape device nach /dev/null - viel ökonomischer. Zumindest, was meine Arbeitszeit angeht, weil ich nicht alle 5 Minuten Bänder wechseln muß. Außerdem dauert das Backup nur noch etwa 12 Minuten, also kann es nicht ganz schlecht sein!  Ein Benutzer ruft an.  "Wissen Sie, warum das System so langsam ist?"  fragt er.  "Wahrscheinlich liegt's an ..."  Ich

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